21. März 2011



Neuheiten vom Genfer Automobilsalon 2011


Renault Latitude

Nach den erfolglosen Safrane und Vel Satis startet Renault mit dem Latitude einen weiteren Versuch, in der gehobenen Mittelklasse Fuss zu fassen. Optisch gefällt die gemeinsam mit dem koreanischen Partner Samsung entwickelte Limousine durch elegante Linien und eine markante Front mit Bi-Xenon-Scheinwerfern inklusive Kurvenlicht. In der Schweiz wird der Latitude nur mit Dieselmotoren und Sechs-Stufen-Automatik angeboten. Im Innern verwöhnt der Fünfplätzer mit viel Komfort und dank Panorama-Glasschiebedach auch mit viel Luft und Licht.

 

Masse: Länge 4,90 m, Breite 1,83 m, Höhe 1,48 m

Motoren: Diesel 173 bis 241 PS Verbrauch: 6,5 bis 7,2 l/100 km/h

Verkauf: ab sofort. Preis: ab 46 900 Fr.



Peugeot 308

Peugeot frischt seinen 308 auf und lässt ihn durch neue LED-Scheinwerfer mit Lichtleiter und verchromtem Kühler sportlich und zugleich elegant wirken. Das neue Design kommt allen drei Karosserievarianten (Limousine, CC, Kombi SW) zugute. Zudem profitiert der Franzose von einer durchschnittlichen Gewichtsreduktion um 25 Kilo, was den Verbrauch senkt. Im Interieur liegt der Fokus auf hoher Qualitätsanmutung und Eleganz. Vorbildlich: Mit dem 1,6-Liter-Diesel (112 PS) und Stopp-Start-Automatik schafft der 308 einen CO2-Wert von 98 g/km.

Masse: Länge 4,28 m, Breite 1,82 m, Höhe 1,48 m

Motoren: Diesel 92 bis 163 PS, Benzin 98 bis 200 PS

Verbrauch: 4,3 bis 7,4 l/100 km/h

Verkauf: ab Mai Preis: ab 27 900 Franken


Subaru Trezia

Mit dem Trezia erweitert Subaru seine Palette um einen variablen Minivan, allerdings ohne den traditionellen 4 x 4. Der vier Meter kurze Fünftürer ist ein technischer Zwilling des Toyota Verso-S, aber mit eigenständiger Karosserie. Im Innern gefällt er mit hoher Sitzposition und praktischen Details wie dem doppelten Handschuhfach oder einem Hebel im Laderaum zum Umklappen der Fondsitze. Auch betreffend Insassensicherheit kann der variable Minivan punkten, bietet er doch serienmässig neun Airbags und ESP.


Masse: Länge 4,00 m, Breite 1,70 m, Höhe 1,60 m

Motoren: Diesel 90 PS, Benzin 99 PS

Verbrauch: 4,3 bis 5,5 l/100 km/h

Verkauf: ab sofort Preis: ab 22 500 Franken


Skoda Fabia Monte Carlo

Skoda überzeugt nicht nur mit einer Fülle von Modellen, die nun über 4 x 4 und Doppelkupplungsgetriebe verfügen, sondern auch mit einem frechen Sondermodell: dem Fabia Monte Carlo. Seit 110 Jahren ist Skoda im Motorsport aktiv. Grund genug, neben dem Rallyeauto auch ein Strassenmodell mit serienmässigem Sportfahrwerk auszustatten. Die sportliche Note des Sondermodells unterstreichen zudem seine spezielle Lackierung, die 16-Zollfelgen und die dunkel getönten Scheinwerfer. Das Interieur ist komplett in Schwarz oder Schwarz-Rot gehalten.

 

Masse: Länge 1,49 m, Breite 1,65 m, Höhe 4,01 m

Motoren: Diesel 90 bis 105 PS, Benzin 86 bis 105 PS

Verbrauch: 4,2 bis 5,3 l/100 km/h

Verkauf: ab sofort Preis: ab 21 630 Franken


Suzuki Kizashi Sport

Suzuki trimmt den Kizashi 4 x 4 auf Sport. Und zwar mit 18-Zoll-Sportfelgen und einem Tieferlegungssatz (10 mm) samt Sportfahrwerk. Den Spurt auf 100 km/h absolviert der Japaner in 7,8 Sekunden. Den dynamischen Charakter unterstreichen Front-, Seiten- und ein schwungvoller Heckspoiler. Und im Interieur sorgen ein spezielles Sportlederlenkrad und die schwarzen Ledersitze mit den weissen Ziernähten für die passende Note. Ausserdem verfügt der Allradler über ein elektrisches Panorama-Glashebeschiebedach sowie Zweizonen-Klimaautomatik.

 

Masse: Länge 4,65 m, Breite 1,82 m, Höhe 1,47 m

Motoren: Benzin 178 PS

Verbrauch: 7,9 l/100 km/h

Verkauf: ab sofort Preis: ab 37 990 Franken


Volvo V60 Plug-in-Hybrid

Der Volvo V60 mit seinem dynamischen Design und dem City-Safety-Notbremssystem mit Fussgängererkennung ist zwar schon bekannt. Aber bereits 2012 wollen die Schweden mit der Serienfertigung des Lifestylekombis als Plug-in-Hybrid starten. Beim Antrieb spannen ein 2,4-Liter-Turbodiesel (215 PS) und ein an der Hinterachse angebrachter 70-PS-Elektromotor zusammen. Kombiniert wird der Hybridantrieb mit einer Sechs-Stufen-Automatik. Damit soll sich der Kombi umgerechnet mit einem Verbrauch von 1,9 l/100 km/h begnügen und lediglich 50 g/km CO2 ausstossen.

 

Masse: Länge 4,63 m, Breite 1,87 m, Höhe 1,49 m

Motoren: 2,4-Liter-Diesel und 70-PS-Elektromotor

Verbrauch: 1,9 l/100 km/h

Verkauf: ab 2012 Preis: noch unbekannt

 

 

 

 

 

 


 


Opel Ampera

Schon oft als Studie zu sehen, feierte die Serienversion des Opel Ampera in Genf nun endlich Weltpremiere. Der Fünftürer bietet Platz für vier Personen und verfügt zudem über ein grosszügiges Gepäckabteil. Rund 60 Kilometer legt er rein elektrisch zurück. Danach bleibt man mit dem Ampera aber nicht einfach ohne Strom stehen, vielmehr springt bei zu geringer Spannung automatisch ein kleiner Benziner an. Dieser liefert dem Akku den nötigen Strom für mindestens weitere 500 Kilometer Elektrofahrt.

Seat Leon Ecomotive

 

Masse: L 4,04 m, B 1,80 m, H 1,43 m

Motoren: Elektromotor mit 1,4-l-Benziner als Range-Extender, 150 PS

Reichweite: über 500 km (rund 60 km rein elektrisch)

Verkauf: ab sofort

Preis: ab 55 900 Franken

 


Saab 9-5 SportCombi

Die schwedische Traditionsmarke gehört seit über einem Jahr zur niederländischen Spyker Cars N.V. und startet nun unter dem neuen Besitzer zur Modelloffensive. Den Auftakt macht der 9-5 SportCombi mit der von der einstigen Studie Aero X inspirierten, sehr dynamischen Optik. Praktisch: die mit 65 Zentimetern sehr niedrige Ladekante des Kofferraums oder auch der mehrfach klappbare Gepäckraumboden und natürlich die elektrische, im Öffnungswinkel programmierbare Heckklappe des 527 bis 1600 Liter grossen Kofferraums.

 

Masse: L 5,01 m, B 1,87 m, H 1,50 m

Motoren: Diesel 180 bis 300 PS, Benzin 160 bis 190 PS

Verbrauch: 7,5 bis 11,9 l/100 km/h

Verkauf: ab sofort

Preis: ab 46 500 Franken

 


Seat Alhambra 4 x 4

Die Spanier warten gleich mit zwei auf den Schweizer Markt zugeschnittenen Modellen auf. Denn neben dem kompakteren Altea XL4 hat Seat nun auch den Grossraumvan Alhambra mit 4 x 4 im Angebot.

Saab 9-3 XWD

Der permanente Allradantrieb mit elektronisch gesteuerter und hydraulisch betätigter Lamellenkupplung sorgt für eine blitzschnelle und stufenlose Kraftverteilung. Angetrieben wird der Allradvan von einem drehfreudigen Diesel. Dank SCR-Katalysator und fein abgestufter Stopp-Start-Automatik bleibt der CO2-Ausstoss im Verhältnis zur Fahrzeuggrösse sehr gering.

 

Masse: L 4,85 m, B 1,90 m, H 1,72 m

Motor: Diesel 140 PS

Verbrauch: 6,0 l/100 km/h

Verkauf: ab Juli

Preis: ab circa 46 900 Franken

 


SsangYong Korando

Mit dem Korando meldet sich der Offroadspezialist SsangYong – nun im Besitz eines indischen Konzerns – zurück. Und zwar mit dem von Altmeister Giorgio Giugiaro gezeichneten, hübschen Crossover. Auch im Interieur ist das italienische Flair des Stardesigners zu erkennen.

Momentan ist der Korando als Fronttriebler oder mit 4 x 4 und jeweils mit Sechs-Gang-Schaltgetriebe oder Sechs-Stufen-Automatik erhältlich – aber nur mit einem einzigen Dieselmotor. Dieser ist zwar recht drehfreudig, aber leider auch etwas rau und vor allem laut.

 

Masse: L 4,41 m, B 1,83 m, H 1,71 m

Motor: Diesel 175 PS

Verbrauch: 6,0 bis 7,5 l/100 km/h

Verkauf: ab sofort

Preis: ab 29 900 Franken

 


Toyota Yaris Hybrid

Um der Vorreiterrolle beim Hybridantrieb gerecht zu werden, plant Toyota den Ausbau seiner Prius-Modellreihe. Neben der Studie eines Hybrid-Vans Prius+ mit sieben Plätzen war in Genf auch die Studie eines recht seriennah wirkenden Yaris Hybrid zu sehen. Somit werden die Japaner bald auch über einen Kleinwagen mit Hybridantrieb verfügen.

Optisch wusste die Yaris-Studie am Genfer Autosalon zu gefallen. Ob es die futuristischen blauen LED-Leuchten in die Serie schaffen, bleibt allerdings abzuwarten.

 

Masse: noch nicht bekannt

Motoren: noch nicht bekannt

Verbrauch: noch nicht bekannt

Verkauf: ab 2012

Preis: noch nicht bekannt

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